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Alkohol, Tabak und Medikamente – Schritt für Schritt kann ihr Konsum zur Sucht führen. Auch Verhaltensweisen wie das Glücksspiel können abhängig machen. Der Missbrauch illegaler Drogen, wie Cannabis, Heroin oder Crystal Meth, führt unter Umständen sehr schnell in die Suchtmittelabhängigkeit und zu körperlichem und seelischem Verfall.

Die Ursachen für Suchterkrankungen sind vielschichtig. Das Ziel aller Hilfen und Therapien liegt darin, ein Leben positiv und ohne Suchtmittel zu gestalten.

Weiterführende Informationen erhalten Sie zum Beispiel beim ZPG (www.zpg-bayern.de/suchtvorbeugung.html), bei der BAS (www.bas-muenchen.de/home.html), bei der kbs (www.kbs-bayern.de/,) der DHS (www.dhs.de/) oder bei der BZgA (www.bzga.de/bot_suchtpraevention.html).

Jeder Mensch kennt Gefühlsschwankungen, ist manchmal guter oder weniger guter Stimmung. Wenn aber zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Hoffnungs- und Kraftlosigkeit nicht mehr aufhören und der Lebenswille wie gelähmt erscheint, kann eine Krankheit die Ursache sein. Eine Depression lässt sich gut mit verschiedenen Therapieformen behandeln, und mit der Zeit verbessert sich die Stimmung wieder, man schöpft neuen Mut und gewinnt wieder an Energie.

Weiterführende Informationen erhalten Sie zum Beispiel beim ZPG (www.zpg-bayern.de/paul-ganz-unten.html).

Wenn Sie in Sorge sind, ob bei Ihrem Kind eine psychische Störung vorliegt, sollten Sie in jedem Fall professionelle Hilfe aufsuchen. Je früher eine psychische Krankheit erkannt und behandelt wird, desto schneller kann Ihrem Kind geholfen werden. Ihre Kinderarztpraxis ist hierbei eine gute erste Anlaufstelle. Dort erhalten Sie auch Adressen von speziellen Kinder- und Jugendpsychiatern und Kinder- und Jugendpsychologen.

Diese führen eine fundierte Diagnostik durch und stellen fest, ob es sich tatsächlich um eine Störung mit Krankheitswert handelt oder um eine kurzzeitige, entwicklungsbedingte Auffälligkeit, die nicht behandelt werden muss. Dann wird festgelegt, welche weiteren psychologischen oder therapeutischen Maßnahmen nötig sind. Diese können zum Beispiel vom regelmäßigen Besuch einer Ergotherapie über die ambulante Behandlung in einer Kinder- und Jugendtherapie mit spezieller medikamentösen Unterstützung bis zur vorübergehenden stationären Aufnahme in speziellen Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie reichen.

Hier finden Sie Hilfe:

Informationen zur Kindergesundheit:

Die Grenze zwischen einer vorübergehenden Auffälligkeit und einer ernsthaften psychischen Beeinträchtigung ist oft fließend und deshalb nur schwer zu erkennen. Deshalb fragen sich viele Eltern: Ab wann ist eine problematische Verhaltensweise meines Kindes krankhaft und deutet auf eine psychische Störung hin?

Alle Kinder zeigen im Laufe ihrer Entwicklung Verhaltensweisen, die Eltern problematisch finden. Dahinter steckt natürlich in den wenigsten Fällen eine psychische Erkrankung! Dennoch sollten Eltern aufmerksam sein und das Verhalten ihres Kindes genau beobachten. Folgende Warnhinweise deuten darauf hin, dass hinter dem „schwierigen Verhalten“ doch mehr steckt:

  • Die Auffälligkeit bleibt über einen sehr langen Zeitraum bestehen.
  • Die Auffälligkeit kann wiederholt beobachtet werden.
  • Die Auffälligkeit tritt immer wieder auf.
  • Die Auffälligkeit ist sehr stark ausgeprägt (hier zählt die subjektive Einschätzung!).
  • Durch die Auffälligkeit entsteht ein hoher Leidensdruck beim Kind oder bei den Eltern / beim Umfeld.
  • Sprechen Außenstehende die Auffälligkeit an?

Lautet die Antwort auf die meisten der oben genannten Aussagen „Ja“, ist der erste Schritt, Ihr Kind einfühlsam anzusprechen. Fragen Sie nach, ob es sich traurig, überfordert, ängstlich oder unglücklich fühlt, und versichern Sie ihm, dass Sie eine gemeinsame Lösung finden werden. Auch ein Gespräch mit dem Fachpersonal in der Kita oder im Hort und mit Lehrkräften kann hilfreich sein, um sich ein besseres Bild zu machen. Erhärtet sich der Verdacht auf eine ernsthafte psychische Störung, sollten Sie unbedingt eine Fachkraft hinzuziehen.

Bei Essstörungen handelt es sich um lebensbedrohliche psychosomatische Erkrankungen. Essstörungen können mit normalem Gewicht, Untergewicht oder mit Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) einhergehen. Sie treten in verschiedenen Erscheinungsformen auf, die häufig fließend ineinander übergehen.

Wer an einer Essstörung leidet, lehnt seinen eigenen Körper meist als „zu dick“ ab. Die Gedanken kreisen unaufhörlich um Lebensmittel, das Gewicht und die Frage: „Essen oder nicht essen?“ Essen dient nicht mehr dazu, das körperliche Hungerbedürfnis zu befriedigen. Mit Essen, Hungern oder Erbrechen werden vielmehr psychische Bedürfnisse gestillt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie zum Beispiel beim ZPG (www.zpg-bayern.de/klang-meines-koerpers-essstoerungen-vorbeugen.html oder www.zpg-bayern.de/ess-stoerungen-760.html) oder in diesem Informationspapier (www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Papiere/BAS_UG_Informationsblatt_Essst%C3%B6rungen_Suchtforum_2015_TN_150409_final.pdf).

ADHS ist die häufigste psychische Störung im Kindes- und Jugendalter.

Typische Anzeichen sind: Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, un­zureichende Impulskontrolle und Hyperaktivität. Nicht jedes von seiner Umgebung als „Zappelphilipp“ bezeichnete Kind hat ADHS. Die Kernsymptome müssen über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten vorliegen und deutlich stärker ausgeprägt sein als bei Kindern im gleichen Alter und mit ver­gleichbarer Intelligenz.

Bei Kindern mit ADHS treten die Symptome in verschiedenen Situationen und Le­bensbereichen auf, das heißt sowohl zu Hause wie auch im Kindergarten bzw. in der Schule oder in der Freizeit. Wie bei vielen anderen psychischen Erkrankungen ist der Übergang zwischen „gesund“ und „krank“ fließend.

Weiterführende Informationen erhalten Sie zum Beispiel beim ADHS-Infoportal (www.adhs.info), bei der BZgA (www.bzga.de/botmed_11090100.html) oder beim Bundesgesundheitsministerium (www.bmg.bund.de/themen/praevention/kindergesundheit/aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.html).

Psychische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten können schon im frühen Kindesalter auftreten.

Wann ist häufiges Weinen oder die Nahrungsverweigerung beim Kleinkind eine Regulationsstörung? Wann sind sogenannte umschriebene Entwicklungsstörungen, zum Beispiel Sprachstörungen oder Störungen der Motorik, behandlungsbedürftig? Manche Ängste sind für Kinder normal und „wachsen sich aus“. Andere Ängste werden größer und werden zu Phobien. Manches Verhalten kann eine Modeerscheinung sein oder eine Anpassungsstörung von Krankheitswert. Hier können Spezialisten anhand klarer Kriterien differenzieren und entweder eine Diagnose stellen oder helfen, unbegründete Sorgen auszuräumen. Ihr Hausarzt oder der Kinderarzt sind erste Ansprechpartner, die meist die Beteiligten und Verhältnisse gut kennen und entsprechende Fachleute vermitteln können.

Häufige Erkrankungen sollen hier kurz beschrieben werden: